EU-Öko-Verordnung

Seit 1992 regelt die EU, wie Bio-Produkte erzeugt, verarbeitet und gekennzeichnet werden und wie überwacht wird, dass dies ordnungsgemäß geschieht. Die EU-Öko-Verordnung sorgt seither für fairen Wettbewerb und schützt Verbraucher vor Irreführung bei Bio-Produkten. Die Regelungen werden stetig weiterentwickelt.

Aktuelle Rechtsdokumente

Die aktuellen Rechtsdokumente sind in der konsolidierten Fassung mit allen Änderungen auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zusammengestellt. Folgen Sie den weiterführenden Links:

Öko-Basisverordnung

Öko-Basisverordnung: VO 834/2007 (23 Seiten, 211 KB)

Durchführungsverordnungen

Durchführungsverordnung (EG) Nr. 889/2008 (ökologische Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle in der EU)

Durchführungsverordnung (EG) Nr. 1235/ 2008 (Einfuhren von Bio-Erzeugnissen aus Drittländern)

Künftige EU-Öko-Verordnung

Ab dem 1.1.2021 wird eine neue Öko-Basisverordnung (2018/848) von allen Bio-Betrieben und Bio-Kontrollstellen angewendet. Der Europäische Gesetzgeber hat von 2014 bis 2018 die zuerst 1992 erlassen Bio-Regeln zum zweiten Mal komplett überarbeitet.

Aktuell wird die neue Öko-Basisverordnung noch durch sogenannte nachgelagerte Rechtsakte – delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte - ergänzt, die so entscheidende Regelungen wie beispielsweise die Festlegungen zu Ställen und Ausläufen für Bio-Tiere, die Listen zugelassener Bio-Betriebsmittel oder -Lebensmittelzutaten sowie präzisere Anforderungen an die Öko-Kontrolle und an Bio-Importe aus Drittländern enthalten. Geplant sind bis Ende 2020 insgesamt 11 Rechtsakte, die die verschiedenen Ergänzungen bündeln. Erst wenn diese Ergänzungen beschlossen sind, ist das neue Bio-Recht vollständig. Bis dahin gilt die aktuelle Öko-Verordnung weiter.  

BÖLW-Pressemeldung "Neue Öko-Basis-Verordnung beschlossen – Arbeit geht weiter"