Hunger bekämpfen, Ressourcen schützen – Was Bio beiträgt

Tag des Ökologischen Landbaus 2017

Die Weltbevölkerung wächst, die Belastungsgrenzen der Erde sind bereits jetzt überschritten. Damit alle Menschen auch dauerhaft satt werden, braucht es eine ökologische Transformation. Das Ziel: eine lokal angepasste Land- und Ernährungswirtschaft, die mit wenig fossilen Energieträgern auskommt und auf klima- und ressourcenfreundliche Kreisläufe setzt, faire Handelsregeln.

Eine Landwirtschaft nach den Prinzipen des Öko-Landbaus erzielt gerade dort, wo die natürlichen und wirtschaftlichen Bedingungen ungünstiger sind, große Erfolge und trägt dazu bei, Hunger zu bekämpfen, Wertschöpfung zu erhöhen und fragile Ressourcen wie Wasser, Boden und Klima zu schützen. Doch wie kann es gelingen, nachhaltige Agrarsysteme zu etablieren? Wie gelingt es, die Forschung auf Öko auszurichten, Wissenstransfer und Ausbildung zu stärken? Welche Investitionen braucht es an welchen Stellen wirklich? Welche Rahmen-bedingungen braucht eine Agrar- und Handelspolitik, die auf das Wohl der Menschen zielt und welche Rädchen müssen dafür bewegt werden? Und wie gelingt die Transformation vor Ort und global?

Diese und weitere Fragen haben wir am Tag des Ökologischen Landbaus in einer Keynote beleuchtet und auf dem Panel diskutiert.

Pressemitteilung "Ökolandbau hilft Hunger nachhaltig und selbstbestimmt besiegen"

Dokumentation

Begrüßung & Einführung Jan Plagge (BÖLW-Vorstand)

Denkanstoß von Dr. Susanne Neubert (Direktorin des Seminars für ländliche Entwicklung der Humboldt-Universität zu Berlin)

Keynote "Gemeinsam und nachhaltig: Wie wir den Hunger besiegen" von Prof. Tim Lang (Centre for Food Policy, London University)

Podiumsdiskussion: Hunger bekämpfen, Ressourcen schützen – Was Bio beiträgt

Gunther Beger (BMZ), Prof. Gerold Rahmann (Leiter des Instituts Ökolandbau am Thünen Institut), Dr. Hermann Onko Aeikens (Staatsekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft) , Dr. Klaus Seitz (politischer Leiter von Brot für die Welt), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (BÖLW)

Resümee & Bewertung von Jan Plagge (BÖLW-Vorstand)

Impressionen

Der Tag des Ökolandbaus wird ermöglicht mit Unterstützung von: