Forschung

An die Forschung für die Ökologische Lebensmittelwirtschaft werden zwei wesentliche Anforderungen gestellt: Ihr ganzheitlicher Ansatz erfordert interdisziplinäre Betrachtungen, und die Lösungen müssen praxisrelevant und umsetzbar sein. Forschung muss sich an aktuellen Problemen aus der Lebenswelt der Praktiker orientieren und konkret umsetzbare Lösungen finden. Um wiederum Lösungen zu finden, die von den Akteuren umsetzbar sind, ist es sinnvoll, diese von vornherein an der Definition der Forschungsfrage, an der Forschungsplanung und an der Evaluierung zu beteiligen.

Information

Projekte

Interessenvertretung für die Ökolandbau-Forschung (IÖLF)

Die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ihr Potenzial zur Lösung für eine Reihe von Herausforderungen unserer Zeit findet zunehmend Anerkennung. Die Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen entspricht allerdings noch nicht dieser Bedeutung. Dies betrifft besonders die Forschung für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft. Der Ökolandbau hat im Vergleich zu anderen Forschungsgebieten (z.B. der grünen Biotechnologie) einen geringen Stellenwert in der politischen Diskussion und somit auch eine geringe Priorität bei der Vergabe von Forschungsmitteln. Daher stehen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft kaum adäquat ausgestattete Forschungsprogramme zur Verfügung. Die Forschungsanstrengungen für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft können bei Weitem nicht Schritt halten mit dem Bedeutungswachstum der Branche.

Projektziel

Das Projekt IÖLF hat das Ziel, eine Argumentationsgrundlage für die Interessensvertretung der Forschung für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft zu schaffen. Akteure und politische Vertreter der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft sollen in die Lage versetzt werden, sich effektiver für die Entwicklung der Ökolandbauforschung einzusetzen.

Projektschritte
Partner & Förderer

IÖLF ist ein Projekt des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) mit Unterstützung der Software AG Stiftung.

Kontaktmöglichkeiten