Gemeinsam schaffen wir Zukunft

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ist der Spitzenverband von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern ökologischer Lebensmittel in Deutschland. [mehr]

 

Branchen-Bilanz: Bio-Umsatz knackt 10 Mrd. € - jeder 10. Hof macht Bio

Zahlen, daten, Fakten: Die Bio-Branche 2018

2017 kauften die deutschen Kunden für über 10 Mrd. € Bio-Lebensmittel und -Getränke. Jeden Tag stellten fünf Bauern etwa 500 Fußballfelder Landwirtschaftsfläche auf Ökolandbau um - insgesamt fast 125.000 ha neue Bio-Fläche. Mittlerweile sind 10,9 % aller Betriebe Öko-Höfe. Die gesamte Bio-Fläche summiert sich auf über 1.375.000 Hektar.



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Auf Fundament der neuen Öko-Verordnung ein solides Haus für Bio bauen

EU-Agrarkommissar Phil Hogan blockiert den Erfolg der Revision der EU-Öko-Verordnung

Knapp vier Jahre wurde lang wurde um ein neues Bio-Recht gerungen.  Mitte Mai stimmte das EU-Parlament für das neue Bio-Basisrecht. Die formelle Zustimmung des EU-Agrarrates steht aus. Die EU-Kommission muss jetzt zusammen mit dem -Parlament und dem -Rat dafür sorgen, dass die Schwachpunkte des neuen Bio-Rechts über entscheidende Regeln behoben werden. Erst dann ist die neue Öko-Verordnung komplett und kann 2021 in Kraft treten.

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Ökolandbau stärkt Bauern, Artenvielfalt und Umwelt

Ökolandbau weltwelt als Chance für Bauern und Umwelt. Grafik: BÖLW

In einer 'Metastudie' untersucht Martin Qaim der Uni Göttingen die Potentiale und Grenzen des Ökolandbaus. Laut Zukunftsstiftung Landwirtschaft (ZSL)  zeigt die Untersuchung "(...) wie einseitig und undifferenziert wissenschaftliche Schlussfolgerungen sein können." Für die ZSL erscheint fragwürdig, "unter welchen Parametern diese Studien ausgewertet wurden, etliche Fakten scheinen ohne Bezug zur Realität."

Zur Kurzbewertung der Zukunfststiftung Landwirtschaft

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Bio = Pflanzen schützen ohne chemisch-synthetische Herbizide

Artenvielfalt im Ökolandbau, Bild: Joyce Moewius (BÖLW)

Bereits seit 2009 sagt das EU-Recht, dass chemisch-syntetische Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat nur dann angewendet werden dürfen, wenn alle anderen Maßnahmen versagen. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner muss deshalb dringend die Gute fachliche Praxis, also die verbindlichen Leitfaden für den Pflanzenschutz, verschärfen. 25.000 Bio-Betriebe in Deutschland zeigen, wie Pflanzenschutz komplett ohne umweltschädliche Wirkstoffe wie Glyphosat funktioniert.

Zur BÖLW-Meldung 'Glyphosat ist nicht die Antwort'

Zum BÖLW-Artikel 'So wird im Ökolandbau gespritzt'

BÖLW-Info: Öko-Legehennenhaltung und Stallgrößen

Bio-Legehennen im Grünauslauf, Foto: European Commission

In der Presse wird aktuell über ökologische Legehennen-Ställe berichtet. Kritisiert werden die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung, die es ermöglichen, mehrere Herden von maximal 3.000 Bio-Hühnern – voneinander im Stall und im Auslauf klar abgegrenzt – unter einem Dach zu halten. Lesen Sie in der BÖLW-Info, was hinter den Aussagen steckt und wie die Legehennenhaltung bei Öko-Tierhaltern funktioniert.

Zur BÖLW-Info 'Öko-Legehennenhaltung und Stallgrößen'

 

 

Neue Bundesregierung: Umbau von Landwirtschaft & Ernährung drängt

Der Umbau von Landwirtschaft und Ernährung können nicht vertagt werden. Verantwortungsvolles Regieren bedeutet, dass sich die neue Bundesregierung den großen Herausforderungen stellt und sich für starke ländliche Räume, eine umwelt- und klimafreundliche Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung einzusetzen. Jetzt sind Union und SPD am Zug, mit einem arbeitsfähigen Regierungsbündnis den Grundstein für einen nachhaltigen Umbau zu legen.

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EU-Agrarpolitik ab 2020: BÖLW Nachhaltigkeitsmodell für starke Höfe, gesunde Umwelt und lebendige Dörfer

BÖLW Nachhaltigkeitsmodell

Die aktuelle Gemeinsame Agrarpolitik in der EU (GAP) erreicht die gewünschten gesellschaftlichen Ziele nicht. Daher braucht es eine neue Vereinbarung zwischen Landwirten und den Bürgern, die dafür sorgt, dass öffentliche Gelder tatsächlich für öffentliche Leistungen verwendet werden. Für den Umbau der GAP hat der BÖLW hat das Nachhaltigkeitsmodell erarbeitet - für starke Höfe, gesunde Umwelt und lebendige Dörfer.

 

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CRISPR-Cas: BÖLW-Position zu neuartigen Gentechnik-Methoden

Neuartige Gentechnik-Methoden müssen reguliert werden Foto: BÖLW, J. Moewius

Was Gentechnik ist, muss entsprechend geprüft, zugelassen und gekennzeichnet werden. Aber obwohl sich neuartige Verfahren wie CRISPR-Cas oder Genome Editing deutlich von herkömmlicher Züchtung unterscheiden, weil sie direkt das Erbgut manipulieren, findet nach derzeitiger Rechtslage keinerlei Regulierung statt. Keine Regulierung ist jedoch eine Entscheidung gegen das Vorsorgeprinzip. Das Gentechnikrecht muss angewendet werden.

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Zur BÖLW-Info zu CRISPR-Cas

| Abstimmung über Öko-Verordnung im EU-Parlament am 19.04.

| Für Bio-Produzenten bedeutet 'gesund' für eine vielfältige, schadstofffreie Umwelt, Gewässer- und Bodenschutz und Artenvielfalt zu sorgen.

| Felix Prinz zu Löwenstein kommentiert den Überlegungen des Handels zur Tierhaltungskennzeichnung. Lidl hatte heute Morgen vorgestellt, wie der...

| Klöckner schnitt in der Regierungserklärung die entscheidenden Themen an. Jetzt müssen konkrete Umsetzungsschritte kommen.

| Immer mehr Menschen kaufen Bio-Lebensmittel, denn sie sorgen sich um Artenvielfalt, Nutztiere, Klima und die Gesundheit ihrer Familien.

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