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Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ist der Spitzenverband von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern ökologischer Lebensmittel in Deutschland. [mehr]

 

EU-Agrarpolitik ab 2020: BÖLW Nachhaltigkeitsmodell für starke Höfe, gesunde Umwelt und lebendige Dörfer

BÖLW Nachhaltigkeitsmodell

Die aktuelle Gemeinsame Agrarpolitik in der EU (GAP) erreicht die gewünschten gesellschaftlichen Ziele nicht. Daher braucht es eine neue Vereinbarung zwischen Landwirten und den Bürgern, die dafür sorgt, dass öffentliche Gelder tatsächlich für öffentliche Leistungen verwendet werden. Für den Umbau der GAP hat der BÖLW hat das Nachhaltigkeitsmodell erarbeitet - für starke Höfe, gesunde Umwelt und lebendige Dörfer.

 

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Ökolandbau: Moderne Landwirtschaft ohne Glyphosat

Bio-Bauern schützen ihre Pflanzen ökologisch, zB mit mechanischer Bodenbearbeitung. Foto: Joyce Moewius, BÖLW

Über 1 Mio. Hektar werden in Deutschland ökologisch, also ohne chemisch-synthetische Herbizide wie etwa Glyphosat, bewirtschaftet. Denn Bio-Bauern schützen ihre Pflanzen ökologisch - indem sie mit Striegeln, Hacken und intelligent kombinierten Fruchtfolgen für ein Gleichgewicht im Feldbestand sorgen. Die kommende Bundesregierung muss mit einem ‚Innovationsprogramm Ausstieg aus chemisch-synthetischen Pestiziden‘ die Weichen auf nachhaltige Landwirtschaft stellen.

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Zum BÖLW-Artikel "Wie wird im Bio-Landbau gespritzt"

Sondierungen gescheitert: Umbau von Landwirtschaft & Ernährung drängt

Das Scheitern der Sondierungen ist bedauerlich. Denn der Umbau von Landwirtschaft und Ernährung können nicht vertagt werden. Verantwortungsvolles Regieren bedeutet, dass sich die neue Bundesregierung den großen Herausforderungen stellt und sich für starke ländliche Räume, eine umwelt- und klimafreundliche Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung einzusetzen.

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Agrar- und Ernährungssektor muss klimafreundlich werden

Bis zu 30 % der klimaschädlichen Emissionen weltweit stammen aus Land- und Ernährungswirtschaft. Ökolandbau ist klimafreundlicher, weil Bio-Bauern pro Fläche weniger Tiere halten, keine Mineraldünger einsetzen und im Ackerbau auf Gründüngung und Humusaufbau setzen. Und: Je mehr Humus ein Boden hat, desto mehr Kohlendioxid kann er speichern. Die Klimakrise kann nur gelöst werden, wenn Landwirtschaft und Ernährung klimafreundlich werden.

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Knappe Mehrheit: EU-Staaten stimmen für neues Bio-Recht

EU-Agrarkommissar Phil Hogan blockiert den Erfolg der Revision der EU-Öko-Verordnung

Seit über drei Jahren wird ein neues Bio-Recht verhandelt.  Am 20.11. haben die EU-Staaten das neue Bio-Recht informell beschlossen. Die nächste Entscheidung steht am 22. im EU-Parlement an.
Die EU-Kommission muss jetzt zusammen mit dem -Parlament und dem -Rat dafür sorgen, dass die Schwachpunkte des neuen Bio-Rechts über die Detailregelungen behoben werden.

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Zahlen, Daten, Fakten - Die Bio-Branche 2017

Die deutsche Öko-Fläche wuchs 2016 um rund 90.000 ha auf 1.185.471 ha, was einem Plus von 8,9 % gegenüber 2015 entspricht. Der deutsche Bio-Markt erreichte 2016 ein Umsatzplus von 9,9 % und ein Marktvolumen von insgesamt 9,48 Mrd. Euro. Welche Entwicklungen es am Bio-Markt 2016 sonst noch gab, lesen Sie in der Broschüre "Zahlen, Daten, Fakten - Die Bio-Branche 2017".

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Warum Bio drin ist, wo Bio draufsteht

Bio-Legehennen im Grünauslauf, Foto: European Commission

Egal ob Bio im Regal des Bio-Ladens, des Discounters, Reformhauses oder der Tankstelle steht, aus Brandenburg oder Burundi kommt: Wo Bio draufsteht, ist Bio drin. Denn Bio ist ein gesetzlicher Standard, mit dem festgelegt ist, wie Bio produziert, gelabelt und kontrolliert wird. Was Bio ausmacht, wie genau Öko-Kontrolle funktioniert, wo Bio-Ware herkommt und was die wichtigsten Bio-Regeln sind, lesen Sie in der Info.

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Gentechnik-Anbauverbote bundesweit ermöglichen

Gentechnik-Anbauverbote bundesweit ermöglichen (Bild: Protest in Berlin, BÖLW)

Am 2. November hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für Gentechnik-Anbauverbote von Landwirtschaftsminister Schmidt gebilligt - und das, obwohl der Entwurf von zehn Bundesländern, dem Bauernverband und anderen Organisationen scharf kritisiert wurde. Kommt das Gesetz wie entworfen, ist ein Flickenteppich aus Länderregelungen wahrscheinlich, da die Hürden für ein bundesweites, rechtsicheres Verbot unnötig hoch sind.


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CRISPR-Cas: BÖLW-Position zu neuartigen Gentechnik-Methoden

Neuartige Gentechnik-Methoden müssen reguliert werden Foto: BÖLW, J. Moewius

Was Gentechnik ist, muss entsprechend geprüft, zugelassen und gekennzeichnet werden. Aber obwohl sich neuartige Verfahren wie CRISPR-Cas oder Genome Editing deutlich von herkömmlicher Züchtung unterscheiden, weil sie direkt das Erbgut manipulieren, findet nach derzeitiger Rechtslage keinerlei Regulierung statt. Keine Regulierung ist jedoch eine Entscheidung gegen das Vorsorgeprinzip. Das Gentechnikrecht muss angewendet werden.

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Zur BÖLW-Info zu CRISPR-Cas

| Agrarpolitik muss alles dafür tun, dass regenerative Landwirtschaft zum Standard wird

| Pläne der EU-Kommission bergen Risiken, die alten Fehler fortzusetzten

| Kommende Bundesregierung muss ‚Innovationsprogramm Ausstieg aus chemisch-synthetischen Pestiziden‘ starten

| Gesetz muss Umsetzung des Verursacherprinzips sicherstellen

| Knappe Mehrheit der EU-Staaten stimmt für neues Bio-Recht

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